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add subtract
es gibt verschiedene arten ein kettenfahrzeug oder ein fahrzeug mit ähnlichem antrieb anzutreiben. jede davon hat ihre vor und nachteile. treibt man zum beispiel jeden kettenstrang mit einem eigenen motor an, so ist eine fahrt geradeaus, nur mit einer zusätzlichen regelung für den synchronlauf der motoren möglich. dieses problem kann man allerdings auch auf mechanischem wege und ohne viel aufwand mit einem überlagerungsgetriebe lösen. dieses arbeitet auch mit zwei motoren, jedoch ist der eine für den vortrieb und der andere für das kurvenverhalten des fahrzeuges verantwortlich. die drehzahlen für den fahrantrieb und den lenkantrieb werden addiert und man erhält die gesamtdrehzahl. sie wird nun durch die vom fahrer gewählte kombination der motordrehrichtungen und den zugehörigen drehzahlen auf die ketten verteilt. kommen wir nun zu den fahrfunktionen:

gerade fahren
bei geradeausfahrten dreht sich nur der fahrmotor. seine drehzahl bestimmt die gefahrene geschwindigkeit, seine drehrichtung ob sich das fahrzeug vorwärts oder rückwärts bewegt.

drehen
zum bewegen des fahrzeuges um seine vertikale mittelachse, dreht sich ausschliesslich der motor des lenkantriebes. dabei bestimmt er, mit seiner drehzahl und drehrichtung wie schnell und in welche richtung sich das fahrzeug dreht.

kurven mit verschiedenen radien
im beispiel wird davon ausgegangen, das die drehzahl der lenkung die drehzahl des fahrantriebes nicht übersteigt. geschieht dies dennoch, ändert sich die art der bewegung. so zum beispiel von einer scharf, vorwärts gefahrenen kurve nach rechts, mit abnehmender drehzahl des fahrmotors in eine drehbewegung nach rechts.
bewegt sich das fahrzeug also gerade vorwärts und man will eine kurve fahren, so muss sich der motor für die lenkung in die jeweilige richtung drehen. seine drehzahl bestimmt dabei den wendekreis.